Brennstoffzellenautos – Mercedes-Benz F-Cell World Drive in USA angekommen
Der F-Cell World Drive Tross ist mittlerweile in den USA angekommen und Thomas von greenmotorsblog.de ist mit dabei.
Die Etappen durch Europa hat der Mercedes-Benz World Drive hinter sich gelassen und die kommenden Tage vom 25.02. bis 16.03 geht es quer durch die USA und Kanada – von Fort Lauderdale bis nach Vancouver, bevor es dann weitergeht nach Australien. Die ganze Strecke durch Nordamerika werden wir leider nicht begleiten können, von Fort Lauderdale (Florida) bis New Orleans (Louisiana) sind wir jedoch für Sie dabei.
“Nach dem 24-stündigen Anreisetag hat nun gestern morgen die eigentliche Etappe begonnen. Um 08:00 Uhr Ortszeit ging es in Fort Lauderdale bei tadellos sonnigem Wetter und etwa 22 Grad Celsius los. Die ersten drei Stunden hatte ich das Steuer in der Hand und zunächst schien auch alles in Ordnung. Der Wasserstoffverbrauch lag unter 1.10 Kg/100 Km, der Verkehr lief flüssig und wir konnten problemlos am Tross dranbleiben.
Zwei rote Ampeln später und nach einem Navigationsfehler seitens des Captains, der unglücklicherweise ich war, geriet die Tross-Führung etwas in Aufruhr, da die F-Cell B-Klasse mit der Nummer 1 vom Schirm verschwunden war. Der Auswirkungen unseres etwa 5-minütigen unbeabsichtigten Abstechers nicht bewusst, fanden wir aber den Weg auf den Highway 95 zurück.
Zwischenzeitlich erfolgten unzählige Anrufversuche auf dem an Bord befindlichen Handy, dessen Funktionsuntüchtigkeit zu diesem Moment allerdings noch niemandem bekannt war. Deshalb glühten wohl auch innerhalb der Daimlermannschaft die Drähte. Sicherlich war nicht ausschließlich die Sorge um unsere Unversehrtheit dabei die treibende Kraft, obwohl wir uns hier aufgehoben fühlen wie in Abrahams Schoß.
Quasi mit dem letzten Tropfen Wasserstoff kamen wir am Kennedy Space Center an und ernteten bewundernde Blick ob unseres immensen Wasserstoffverbrauchs. Nach dem Betanken und einem kurzen Lunch, ging es dann ohne sonderliche Zwischenfälle weiter nach Jacksonville, wo wir übernachtet haben.
Heute geht es nun von Jacksonville nach einem Ort in Florida mit dem unaussprechlichen Namen DeFuniak Spring.”
Fortsetzung folgt…
greenmotorsblog.de

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