Elektroautos – Aufladen ohne Kabel
Auf der Hannover Messe (bis zum 08. April) stellte Siemens ein Projekt zum induktiven Laden von E-Autos vor. Gemeinsam mit BMW entwickelt Siemens an der Technologie, bei der das Hantieren mit einem Ladekabel hinfällig würde.
Diese Technologie würde sogar bei kurzen Stopps, wie beispielsweise in Taxischlangen, funktionieren. Das Prinzip ist ähnlich wie beim Aufladen einer elektrischen Zahnbürste. Bei der Technik des induktiven Ladens wird eine Primärspule, die mit dem öffentlichen Stromnetz gekoppelt ist, in den Boden versenkt und unter dem Elektroauto eine Sekundärspule angebracht. Wird die Primärspule mit Strom versorgt entsteht ein magnetisches Feld, das in der Sekundärspule Strom induziert und somit die Batterien des E-Autos aufgeladen werden können. Die Effizienz der Stromübertragung vom Stromnetz bis zur Batterie gibt Siemens mit 90 Prozent an.
In einem Feldtest soll ab Juni in der Hauptstadt Berlin die Leistungsfähigkeit des Systems an mehreren E-Fahrzeugen getestet werden. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium (BMU) gefördert.
Nicht nur Siemens und BMW beschäftigen sich mit dieser Technologie, auch Nissan, Daimler und der Energieriese E.ON haben angekündigt an der kabellosen Aufladung zu forschen.
greenmotorsblog.de
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