Elektroautos – Renault sagt: Spionage bleibt ohne großen Schaden
Ein hochraniger Mitarbeiter von Renault bestätigte gegenüber der französischen Tageszeitung Le Monde am Wochenende, dass durch die Spionageaffäre keine kritischen Details über die Pläne zu Elektroautos an Dritte gelangt seien.
Nachdem letzte Woche drei führende Mitarbeiter entlassen wurden, wird nun versucht die Wogen hinsichtlich möglicher Schäden für die Renault-Nissan-Allianz zu glätten. Zumindest was die Öffentlichkeit angeht. Patrick Pelata, Renaults Chief Operating Officer (COO), sagte gegenüber Le Monde, dass nicht das geringste Detail der technischen oder strategischen Pläne der Allianz nach außen durchgesickert sei. Weder Informationen über Batterien, noch über Elektromotoren oder der Ladetechnologie hätten den Weg an mutmaßliche Auftraggeber gefunden. Kein Grund zur Panik also!? Auch ein Mitarbeiter der französischen Regierung hat die Spekulationen einer möglichen Beteiligung Chinas relativiert und verweist auf die laufenden Ermittlungen, deren Ergebnisse, bevor man sich weiter äußert, erst einmal abgewartet werden würden.
Ob das eine Renault-Strategie zur Beruhigung der Nerven der Anteilseigner oder der erhitzten öffentlichen Diskussion ist, wagen wir nicht zu bewerten. Auch wir werden es so halten und die Ergebnisse der Untersuchungen abwarten.
greenmotorsblog.de


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