Golf Blue-e-Motion – Zwischenstand nach 500.000 Testkilometern
Seit Juni sind 80 Golf Blue-E-Motions in einem Flottenversuch unterwegs, jetzt gibt es die ersten Zwischenergebnisse.
Gegenüber der ATZ online erklärte der Leiter Elektro-Traktion bei Volkswagen Dr. Rudolf Krebs nach insgesamt 500.000 gefahrenen Kilometern: „Die Flottenerprobung in Deutschland ist positiv verlaufen. Durch den engen Dialog mit unseren Testfahrern haben wir wertvolle Erkenntnisse hinsichtlich der Kundenerwartungen und Alltagstauglichkeit der Fahrzeugtechnik gewonnen, die nun in den weiteren Konzernentwicklungsprozess eingesteuert werden. Unsere Testfahrer haben in den letzten Monaten in Summe weit über eine halbe Million Kilometer zurückgelegt. Anhand der Rückmeldungen können wir sagen, dass wir mit unseren Entwicklungsaktivitäten gut auf Kurs liegen. Die identifizierten Verbesserungspotenziale sind bereits von uns bewertet worden und werden im weiteren Verlauf entweder alleine oder in Zusammenarbeit mit Partnern aus anderen Industriebereichen gelöst.“
So gab es positive Rückmeldungen zur Fahrdynamik, zum Komfort, zum einstellbaren Rekuperationssystem und der speziellen iPhone-App zur Fahrzeugvorkonditionierung des Elektro-Golfs. Zudem zeigte sich, dass die 150 Kilometer Reichweite für die Mehrzahl der Nutzer vollkommen ausreichend war. Auf Kurzstrecken im innerstädtischen und regionalen Verkehr seien täglich im Durchschnitt nur 30 Kilometer pro Fahrzeug zurückgelegt worden. Eher unerwartet kam allerdings Kritik zum sehr leisen Fahrgeräusch unterhalb von 30 km/h. So hat sich im Versuch gezeigt, dass es aus Sicherheitsgründen Sinn machen würde, dem Fahrzeug ein synthetisches Fahrgeräusch zu geben um die Wahrnehmung durch die erzeugte Geräuschkulisse für andere Verkehrsteilnehmer zu verbessern.
Krebs im Interview weiter: “Die Ergebnisse sind für die Optimierung unserer Elektrofahrzeuge aller engagierten Konzernmarken sehr wichtig. Aktuell bereiten wir für Anfang 2012 die internationalen Flottenerprobungen in Österreich, Belgien, Frankreich und USA mit dem Golf Blue-e-Motion vor, um unsere Erfahrungen hinsichtlich anderer Geländetopografien, Klimabedingungen und regional unterschiedlichen Kundenerwartungen zu ergänzen.”
greenmotorsblog.de

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Wann soll er denn jetzt kommen der Golf blue-e-motion? Bis jetzt war doch immer die Rede von 2013?
http://www.autobild.de/artikel/auto-test-oeko-trend-1-2012-2299284.html
In dem Heft ist von 2014 die Rede, komisch, oder?
Was hält ihr eigentlich von den künstlichen Fahrgeräuschen? Das soll ja laut mein-elektroauto.com jetzt beim Golf doch dabei sein.
Meiner Meinung nach ist das genau so absurd, wie die Auspuffattrappe für Elektroautos von Remus.
Großstädte leiden unter Lärm und dann könnten lautlose Autos einen Beitrag zu mehr Lebensqualität leisten – und dann macht man diese Chance zunichte. Wenn selbst der up! einen Notbremsassistenten on Board hat, zeigt doch das, wo die Reise hingehen wird. Irgendwann wird die Elektronik uns so unterstützen, dass man fast keinen Unfall mehr mit einem Auto machen kann.
Schöne Grüße,
Volker – elektroauto-infos.com
Hallo E-Freunde,
der Lärmgenerator, der derzeit von der deutschen Automobilindustrie massiv gefordert wird (http://www.n24.de/news/newsitem_6711877.html)
dient lediglich dazu, einen für jeden technischen Laien erfahrbaren Vorteil des Elektroautos zu zerstören. Die deutsche Automobilindustrie will möglichst lange von ihren alten abgeschriebenen Anlagen zur V-Motorenherstellung profitieren und sich Zeit verschaffen, den technologischen Vorsprung der ausländischen Konkurrenten aufzuholen.
Schöne Weihnachtsgrüße,
Jochen
Es ist schön, wenn man so Herstellern in Entwicklungsländern zusehen kann, wie sie langsam und hm… im Schneckentempo zur restlichen Welt aufholen. Jaja… ohne dem rückständigen, anspruchslosen Verbraucher gäbe es solche Firmen gar nicht mehr.