Nissan Leaf – Realer Unfall beweist erneut Crashsicherheit von Elektroautos


Nach Leaf-Unfall – Fahrer trägt nur leichte Verletzungen von sich, Nissan Leaf reagiert wie konventionelles Auto.

Im US-Bundesstaat Oregon ist letztens ein Nissan Leaf auf einen Schulbus aufgefahren, das berichtet die Lokalzeitung Yamhill Valley News-Register. Bei dem Unfall sei der Fahrer nur leicht verletzt worden, im bis auf den Fahrer unbesetzten Schulbus gab es keine Verletzten.

Erfreulich, wenn man bei einem solchen Ereignis davon sprechen darf, ist jedoch, dass der Nissan Leaf einen guten Job getan hat. Eigentlich war dies nach dem im letzten Jahr mit der Höchstwertung von 5 Punkten bestandenen NCAP-Crashtest auch nicht anders zu erwarten. Trotzdem halten wir den Unfall für erwähnenswert, da die Öffentlichkeit seit dem Brandzwischenfall des Chevy Volt durchaus für Unfälle mit elektrifizierten Autos sensibilisiert ist. Einerseits ist die Skepsis aufgrund der neuen Technologie verständlich, andererseits ist sie nahezu grundlos wie der aktuell vorliegende Fall des Nissan Leaf zeigt.

Der Fahrer des Leaf Robert Hill fuhr aus Unachtsamkeit auf den stehenden, weil im Abbiegevorgang befindlichen Schulbus auf und wurde wegen rücksichtslosen Verhaltens angezeigt. Die Aufprallgeschwindigkeit ist bislang nicht bekannt, auch aus dem Bild des verunfallten Nissan Leaf lassen sich nur schwer Rückschlüsse ziehen. Mutmaßlich lag die Aufprallgeschwindigkeit aber über 50 km/h.

Was der Unfall aber zeigt ist, dass seriengefertigte elektrifizierte Fahrzeuge konventionell angetriebenen Fahrzeugen in Sachen Crashsicherheit in nichts nachstehen.

greenmotorsblog.de


5 Kommentare

  1. Markus sagt:

    war ja nicht anders zu erwarten… der Test beim Volt war ja durchaus nicht auf reale Bedingungen übertragbar. Wenn ich das Auto 3 Wochen ordentlich durchschleudere, 3 Wochen stehen lasse ohne die Batterien zu entladen dann ist das natürlich möglich… kann aber bei jedem Benziner/Diesel genauso passieren – da entleert man ja auch den Tank nach nem Crash!
    finde gerade die Opel Ampera/Chevy Volt Modelle sicherer als manch anderes konventionelle Modell da sie ja jetzt auch noch zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben… die Zukunft gehört (hoffentlich) den E-autos :)

  2. joojoo sagt:

    Das scheint ja ein leichter Unfall gewesen zu sein. Oberflächliche Schäden, Kotflügel kann man erahnen und Haube geknickt. Solch ein Unfall beweist gar nichts.
    “Interessant” wird es, wenn die Bereiche der Batterien mal richtig beansprucht werden.

  3. Thomas sagt:

    Hallo joojoo,

    leider kann man das aus diesem Blickwinkel den das Foto zeigt nicht genaus sagen. Da der Unfall sich aber auf einem Highway ereignet hat nehmen wir eine Geschwindigkeit jenseits der 50 km/h an.

    Beste Grüße,
    Thomas Endriß

  4. Thomas sagt:

    Hallo Markus,

    ja, so ähnlich sehen wird das auch. Ein sach- und sicherheitsgerechter Umgang mit verunfallten Fahrzeugen ist immer notwendig, egal ob es sich um ein konventionell oder alternativ betriebenes Fahrzeug handelt.

    Beste Grüße,
    Thomas – greenmotorsblog.de

  5. Mike sagt:

    @joojoo

    “Interessant” ist, dass die Batterie, trotz eines Crashes auf einem Highway, NICHT in Miteidenschaft gezogen wurde. Offensichtlich hat die Abteilung für technisches Design ihre Arbeit richtig gemacht. Bei einem konvetionellen Verbrenner wären jetzt Benzin, Kühl-, Brems- und andere Flüssigkeiten in den Erdboden gesickert, der dann als Sondermüll entsorgt werden müsste…

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