Continental – Wachstum mit Elektromobilität
Laut Continental wird sich das Elektroauto schneller durchsetzen als erwartet.
In einem Interview mit dem Handelsblatt meint der Vorstandschef des Automotive-Zulieferkonzerns Continental, Elmar Degenhart, Elektromobilität werde sich nach einem eher langsamen Start weit zügiger durchsetzen werden als bisher angenommen. Conti will durch den Wandel bei der Mobilität sein rte Geschäft erweitern. Dazu müsse man schneller auf die Veränderungen am Markt reagieren und sich stärker an Dienstleistungen und Service orientieren. Als große Herausforderung für die Zukunft sieht Degenhart nicht nur die Elektrifizierung des Antriebsstrangs, sondern die Vernetzung des Autos mit Handy, Internet usw. Auch durch Erweiterung des Angebots in diesem Bereich könne man weiter wachsen.
Continental baut derzeit bereits Elektromotoren die bei Renault mit bis zu 70kW bzw. 226 Nm beim Kangoo und beim Fluence in Einsatz kommen. Gekoppelt ist der Elektromotor mit einem integriertem Eingang-Getriebe, einem Differenzial, sowie den Continental-Komponenten Leistungselektronik und Electric Vehicle Controller. Das gesamte Antriebsmodul fertigt Continental in Gifhorn mit einer anfänglichen Kapazität von rund 60.000 Einheiten. Diese Zahlen belegen das Potenzial, das Continental der Elektromobilität beimisst. In Gifhorn wurden mehr als 12 Millionen Euro in die neue Fertigungslinie investiert, die für mehr als 40 Mitarbeiter Arbeitsplätze bietet.
Beim Antriebsaggregat setzt Continental auf einen fremderregten Synchronmotor. Diese Technik bietet im Vergleich zu einem permanent erregten Elektromotor, über alle Betriebszustände gesehen, den insgesamt besseren Wirkungsgrad bei Elektrofahrzeugen. Insbesondere bietet sie bei höheren Drehzahlen durch die Erregerstromregelung eine geringere Gegeninduktivität. Diese technische Besonderheit dient zudem auch der Sicherheit des Motors. Ein weiterer Vorteil ist, dass keine Seltenen Erden für den Magneten benötigt werden.
Die fremderregten Synchronmotoren in den Renault-Modellen sind die ersten ihrer Art, die in hohen Stückzahlen für den automobilen Serieneinsatz gefertigt werden.
Auch beim Electric Vehicle Controller macht sich Continental das bereits gesammelte Know-How zu nutze. Er ist aus einem herkömmlichen Motorsteuergerät für einen Verbrennungsmotor abgeleitet, das bereits seit einiger Zeit in hohen Stückzahlen gefertigt wird. Im Elektrofahrzeug ist das Steuergerät für den Energiefluss und das Fahrverhalten des elektrischen Antriebes zuständig. Dazu wird der Fahrerwunsch erfasst und als Drehmomentenanforderung an den Elektromotor weitergegeben.
Continental hat damit sämtliche Schlüsselkomponenten eines elektrifizierten Antriebsstrangs im Portfolio. Neben den fremderregten Synchronmotoren produziert und liefert Continental auch andere Elektromotortypen. Dazu zählen permanent erregte Synchronmotoren (PSM) sowie besonders wirtschaftlich konstruierte Asynchronmotoren (ASM).
greenmotorsblog.de – Quelle: ökonews.at/holler

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N’abend zusammen, ich habe etwas von 30.000 neuen Jobs bis 2020 gelesen. Das hört sich recht viel an, wenn man bedenkt, dass die alle nur durch den E-Mobilitätsbereich entstehen sollen. Gruß, E