E-Mobility Forum Wien 2011 – Elektromobilität sorgt für Spannung
„Faszination Elektromobilität und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen“ standen im Mittelpunkt der Konferenz von Austrian Mobile Power in Wien.
Austrian Mobile Power (AMP), Elektromobilitäts-Plattform österreichischer Unternehmen aus Energiewirtschaft, Industrie und Forschung, inszenierte am 16. und 17. Oktober das EMOBILITY FORUM WIEN 2011. Am Sonntag waren unzählige Besucher im Wiener Prater um Elektroautos, Elektroscooter und – Fahrräder zu sehen und zu testen. Bei der internationalen Fachtagung, am 17.Oktober im Hotel am Kahlenberg, analysierten und diskutierten der Forscher und Abenteurer Dr. Bertrand Piccard gemeinsam mit hochkarätigen Top-Mangerinnen und Top-Managern aus allen relevanten Branchen, neue Wege der Mobilität.
Wiens Vizebürgermeisterin, Mag.a Maria Vassilakou, Schirmherrin des EMOBILITY FORUM WIEN 2011, kündigte in ihrer Eröffnungsrede eine akkordierte Strategie für Elektromobilität bis 2013 an und bezeichnete Elektromobilität als große Chance für Städte wie Wien, unter der Vorraussetzung, dass dies Hand in Hand geht mit dem Ausbau erneuerbarer Energie.
Besonderes Highlight der Tagung war die Key Note von Dr. Bertrand Piccard. Am Beispiel seines aktuellen Projekts „Solar Impulse“ zeigte er eindrucksvoll, dass energieeffiziente Fortbewegung mit erneuerbarer Energie keine Utopie ist: Der Psychiater und Wissenschaftler arbeitet derzeit an der Nonstop-Erdumrundung mit einem speziell dafür gebauten Solarflugzeug. „Enthusiasmus, Leidenschaft und Emotion bringen uns voran“ so Piccard und appellierte an die Teilnehmer die „Komfortzone“ zu verlassen und gemeinsam an der „ölfreien“ Zukunft zu arbeiten.
Zahlreiche weitere internationale Vortragende wie Zoltan Kazatsay, stellvertretender Generaldirektor der Europäischen Kommission für Mobilität und Verkehr, Brüssel, Belgien, Lennart Stegland, Präsident Volvo Car Special Vehicles, Volvo Car Corporation Göteborg, Schweden und Dr. Stefan Seipl, Member of the Board of Directors and CEO Zápodoslovenská Energetika, Bratislava, Slowakei waren der Einladung zum Emobility Forum Wien gefolgt und haben ihre Perspektiven eingebracht. „Austrian Mobile Power fokussiert zwar die Aktivitäten auf Österreich, aber die meisten unserer Partnerunternehmen sind international tätig. Elektromobilität unterscheidet sich beim Wunsch nach ‚grenzenloser‘ Mobilität durch nichts vom aktuellen Mobilitätsverhalten. Auch deshalb war es uns besonders wichtig über die Grenzen zu schauen und auch internationale Aspekte und Entwicklungen zu berücksichtigen“, betont Dipl.-Ing. Wolfgang Pell, Geschäftsführer Austrian Mobile Power.
“Wir wollten mit unserer Veranstaltung im Prater Elektromobilität im wahrsten Sinne des Wortes ‚erfahrbar‘ machen“, so Dipl.Ing. Roman Bartha, Geschäftsführer Austrian Mobile Power; und unser Konzept ist voll aufgegangen, wir waren überwältigt von diesem großen Interesse. Tausende Besucher haben sich persönlich von den Vorteilen der Elektromobilität überzeugt: Elektromobilität ist die Zukunft – geräuscharm, effizient und umweltgerecht!“
Ziel von Austrian Mobile Power (AMP) ist es, Österreich ins Zeitalter der Elektromobilität zu führen. „Wir arbeiten auch an der Entwicklung neuer Geschäftsfelder und nutzen Wachstumspotenziale. Der Erfolg der Initiative ist von besonderem strategischem Wert für alle Partner, für Österreich und ein besseres Klima,“ betont Wolfgang Pell, Geschäftsführer von AMP.
greenmotorsblog.de – Quelle: www.oekonews.at/holler

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