Elektromobilität 2012: Reichweite und Qualität gefragt


GOVECS rechnet mit steigender Nachfrage für qualitativ hochwertige Elektrofahrzeuge – der Absatz für Billig-Roller aus China wird sinken.

Rund 2500 zugelassene Elektrofahrzeuge, davon 881 PKWs – so sieht die Situation auf deutschen Straßen in Sachen Elektromobilität aus. Bis 2020 sollen nach dem Willen der Bundesregierung eine Million E-Fahrzeuge unterwegs sein. Vor allem Elektroroller aus Fernost sind aufgrund der niedrigen Anschaffungskosten beliebt. GOVECS, der führende deutsche Anbieter innovativer Elektroroller, rechnet im kommenden Jahr jedoch mit einer steigenden Nachfrage für qualitativ hochwertige E-Fahrzeuge auf dem deutschen Markt. Thomas Grübel, CEO bei GOVECS, sieht im Bereich Elektromobilität die folgenden Trends für 2012.

  • Qualität gefragt: Elektromobilität war 2011 ein großes Thema in Politik und Medien. Durch den Informationsgewinn sind ökologische Argumente nicht mehr die einzigen Entscheidungskriterien beim Erwerb eines E-Fahrzeuges. Die Käufer von morgen achten neben der Reichweite und Ladedauer auch auf Verarbeitung und Ausstattung. Mit zunehmendem Fachwissen steigen auch ihre Ansprüche an technische Qualität.
  • Der Markt bereinigt sich: Asiatische Anbieter von E-Rollern erzielen immer weniger Absatz. Durch das zunehmende Qualitätsbewusstsein der Konsumenten ist der Preis nicht mehr das wichtigste Kriterium bei der Auswahl eines Elektrorollers. So war etwa auf dem Salon de la Moto in Paris, der drittgrößten Zweiradmesse in Europa, kein einziger chinesischer Vertreter anwesend. Es bleibt fraglich, ob der kurzfristige Exporterfolg der Billigangebote aus Fernost in Zukunft noch einmal wiederholt werden kann.
  • Modellregionen unter Erfolgsdruck: Ob Hamburg, Stuttgart oder München – Feldversuche müssen die Zuverlässigkeit der E-Fahrzeuge belegen. Nur so lassen sich Interessenten vom Kauf überzeugen. Um die Alltagstauglichkeit der Technologie und damit langfristig die Zahl der Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen zu erhöhen, gibt es im Jahr 2012 mehr offizielle Ausschreibungen für Elektromobilitätsprojekte von Seiten der Industrie und öffentlichen Hand.
  • Kaufprämie als Anreiz: Eine Million Elektrofahrzeuge sollen bis 2020 auf deutschen Straßen fahren. Das Ziel der Bundesregierung ist ambitioniert, da sich bisher nicht so viele Konsumenten wie erhofft für ein Elektrofahrzeug entschieden haben. Eine Kaufprämie – erhältlich für die volle Bandbreite der E-Fahrzeuge – könnte helfen, das Vorhaben dennoch zu erreichen. Eine vorherige Prüfung der verschiedenen Modelle würde sicherstellen, dass nur qualitativ hochwertige Fahrzeuge in den Genuss der Förderung kommen. So könnte das Vertrauen in die Technologie weiter gestärkt werden.
  • E-Fahrzeug nach Maß: Unternehmen versprechen sich von kommerziell genutzten E-Rollern vor allem einen finanziellen Vorteil. Neben den niedrigeren „Spritkosten“ tragen auch geringere Wartungs- und Reparaturkosten dazu bei, dass Firmen mit E-Fahrzeugen ihre Ausgaben senken können. Daher werden im Jahr 2012 zunehmend qualitativ hochwertige Fahrzeuge bei Post-, Liefer- und Kurierdienstunternehmen zum Einsatz kommen. Das spart nicht nur Kosten, sondern wirkt sich auch positiv auf das Image der Unternehmen aus.

greenmotorsblog.de – Pressemitteilung von GOVECS


1 Kommentar

  1. HM sagt:

    Alltagstauglich sind sie fast alle schon lange, sofern sie halbwegs über 150km Reichweite kommen. Die Fahrer/Besitzer sollten alltagstauglich sind und das ist hierzulande noch nicht der Fall. Das Problem liegt beim umDENKEN… Hierzulande rührt man nunmal gerne den Sprit um.

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