flinc feiert Geburtstag – Happy Birthday!


ko-mobilitätDas Social Mobility Network flinc (www.flinc.org) feiert diese Tage seinen ersten Geburtstag.

Nach einer mehrmonatigen Testphase mit mehreren Tausend Teilnehmern ging flinc mit der iPhone-App im Juli 2011 offiziell an den Start. Anlässlich des ersten Geburtstags verpasst flinc jetzt sowohl der App, als auch dem Webauftritt ein neues Design.

Im vergangenen Jahr hat sich Einiges getan bei flinc. Nicht nur konnten 80.000 Nutzer gewonnen werden, sondern es gelang dem Start-Up auch, die Firma Bosch mit Ihrer Navigationssoftware als Partner zu gewinnen, so dass neben Navigon jetzt bereits zwei Navigationsanwendungen flinc von Haus aus integriert haben. Als eine weitere kleine ko-mobile Sensation kann man wohl auch die Zusammenarbeit zwischen flinc und DriveNow bezeichnen, bei der Carsharing und Mitfahrzentrale auf intelligente Art und Weise zusammenwuchsen. Als krönender Abschluss des ersten Lebensjahres konnte flinc dann auch noch den „Cool Vendor 2012“-Titel in der Kategorie „Smart City Applications“ für sich gewinnen. Als Cool Vendor zeichnet Gartner, eines der weltweit führenden Marktforschungsunternehmen, jährlich besonders richtungsweisende, zukunftsträchtige und innovative Unternehmen aus.

Doch wie funktioniert flinc eigentlich und was unterscheidet es von einer klassischen Mitfahrzentrale?

flinc versteht sich als Social Mobility Network  und zeigt Freunden aus dem Netzwerk, wer wann an welchem Ort sein wird. Anders als Mitfahrzentralen, die immer noch wie schwarze Bretter funktionieren, vermittelt flinc in Echtzeit gemeinsame Fahrten mit Freunden, Bekannten und Menschen, die den gleichen Weg und das gleiche Ziel haben. Dabei starten flinc-Fahrten nicht auf nur am Hauptbahnhof oder am P+R-Parkplatz, sondern vor der Haustür. Die Plattform analysiert Fahrtrouten und bringt Fahrer und Mitfahrer entlang der kompletten Strecke automatisch zusammen. Dabei tragen Fahrer und Mitfahrer ihre Fahrten oder Gesuche einfach über das Smartphone oder die Homepage ein und flinc ermittelt, ob eine gemeinsame Fahrt möglich wäre und welcher Umweg dafür eventuell Notwendig ist. Nutzt der Fahrer die Navigon- oder Bosch- Navigationssoftware oder fährt mit einem DriveNow-Auto, wird die Route automatisch an potentialle Mitfahrer vorgeschlagen. Da es sich bei flinc um ein Vertrauensnetzwerk handelt, sollen Profile mit Bildern, Kontaktübersichten („Klaus ist ein Freund eines Freundes“) und Bewertungen nach der Fahrt für Vertrauen und Sicherheit sorgen. Zusätzlich können flincer ihre Handynummer verifizieren lassen. Damit können sich Fahrer und Mitfahrer jederzeit während des Vermittlungsprozesses erreichen.

Für das neue Lebensjahr mit flinc 2.0 gibt es ehrgeizige Pläne.

Mit der Internationalisierung der Plattform, mit weiteren Kooperationspartnern und mit verbesserter Facebook-Integration versucht flinc nun auf breiter Front den Markt für neue Formen der Mobilität zu erreichen. Mit dem Re-Design der Plattform und den neuen Funktionalitäten will flinc den Aufbruch in diese nächste Ära markieren.

Ausgehend von Deutschland will flinc gezielt Märkte im Ausland erobern: Norwegen und Österreich sollen dabei im ersten Schritt angegangen werden. Technisch gesehen ist flinc sogar bereits weltweit einsetzbar. Mit dem Re-Design können Nutzer den Dienst jetzt auf Deutsch, Englisch und Norwegisch verwenden, kündigt  Mitgründer Benjamin Kirschner an. Er sieht auch den Markteintritt in den USA, Brasilien oder Indien als realistische Perspektive. „Unser Fokus liegt vorerst weiterhin auf Deutschland. Wir arbeiten jedoch mit Partnerunternehmen an der Einführung im Ausland. Es zahlt sich aus, dass wir von Anfang an an einen globalen Einsatz von flinc gedacht haben.“

Als wichtigsten Element der flinc-Strategie nennt Kirschner jedoch den Ausbau der Plattform: „Der Grundgedanke von flinc ist das Social Mobility Network: Ein Service für Menschen, die mehr als nur von A nach B wollen. flincer wollen mit der Ressource Mobilität flexibel, effizient und verantwortungsbewusst umgehen. Bereits in den ersten zwölf Monaten habe man viele Elemente dieses Netzwerks aufgebaut.“ Die flinc-Nutzer haben bereits die Möglichkeit, durch die Anbindung an Facebook Freunden und Kollegen unkompliziert mitzuteilen, wo sie hin wollen und was sie dort tun. Das gibt flinc und den flincern selbst eine größere Sichtbarkeit. Kirschner kündigt in diesem Bereich eine noch engere Verzahnung der beiden Plattformen an. „Im Fokus steht immer der Nutzen für den Anwender. Mit Facebook zeigen die Menschen heute, woran sie denken oder was sie tun. Mit flinc zeigen sie, wo sie hinwollen und was sie dort tun möchten.“ Trotz der vielen Möglichkeiten wird flinc daher auch in Zukunft ohne einen Facebook-Account nutzbar sein.

Das greenmotorsblog-Team wünscht dem flinc-Team alles Gute zum neuen Lebensjahr und viel Erfolg auf dem Weg zur Volljährigkeit !

greenmotorsblog.de


1 Kommentar

  1. Stefan sagt:

    Danke für den tollen Artikel!
    Die neue Optik ist einfach nur überregend!!
    Leute macht alle mit, flinc ist einfach nur toll :-)

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